keimreduziert, gereinigt, wird im aromasicheren Siegelrandbeutel geliefert.

Die Römer schätzten Fenchelsprossen als Gemüse und fügten den Samen Fleischsaucen bei. Der Schriftsteller Plinius glaubte, Fenchel stärke die Sehkraft, was später Kräutermediziner bestätigten.
Fenchel wird seit langem in Indien und China benützt. Die Samen wurden gegen Skorpion- und Schlangenbisse eingenommen, ein Brauch, der auch auf Europa überging. Unsere Vorfahren hängten Fenchel über die Haustür im Glauben, er schütze vor Hexerei, und sie verstopften nachts das Schlüsselloch mit Fenchelpulver, um ungestört schlafen zu können.
Als die Portugiesen 1418 Madeira entdeckten, nannten sie ihren Landeort Funchal, von FUNCHO, portugiesisch Fenchel, weil die Insel so stark danach duftete.
Wild wächst Fenchel hauptsächlich an den Küsten des Mittelmeers. Es wird jedoch überall in Europa kultiviert. Fenchel ist eine bis zu 2 m hohe Staude. Schon die Römer kannten seine Heilkraft. Der Duft: Die Duftrichtung ist mild, warm und süßlich-würzig. Er aktiviert die mütterlichen Instinkte im Menschen. Heilwirkung: Fenchelöl ist magenstärkend, krampflösend, blähungswiedrig, milchbildend, schleimlösend, antibakteriell und entschlackend. Als Raumduft wirk es wie ein Nerventonicum. Es kann psychische Instabilität ausgleichen und stärken. Bei Verlassenheitsgefühlen, mangelndem Selbstbewußtsein und Nervosität baut es auf. Gefühlskalte Menschen werden dazu ermutigt, sich zu öffnen und aufzutauen. Harmonie mit anderen Düften: Die Wirkung des Fenchelöls wird verstärkt, wenn man es mit Anis, Kümmel und Koriander mischt. Weiter Kombinationsmöglichkeiten sind mit Melisse, Minze und Rose.